Optionsgewinn-Rechner
Berechnen und visualisieren Sie das Gewinn-/Verlustpotenzial von Long-Call- und Long-Put-Optionsstrategien bei Verfall mit interaktiven Payoff-Diagrammen und umfassender Risikoanalyse.
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Optionsgewinn-Rechner
Willkommen beim Optionsgewinn-Rechner, einem umfassenden, kostenlosen Online-Tool, das Ihnen hilft, das Gewinn- und Verlustpotenzial grundlegender Optionsstrategien bei Verfall zu visualisieren und zu verstehen. Egal, ob Sie neu im Optionshandel sind oder ein erfahrener Trader, der potenzielle Trades analysiert – dieser Rechner bietet klare Einblicke in Long-Call- und Long-Put-Strategien mit interaktiven Payoff-Diagrammen und detaillierten Risikoanalysen.
Was sind Optionen?
Optionen sind Finanzderivate, die dem Käufer das Recht, aber nicht die Verpflichtung geben, einen Basiswert (wie Aktien) innerhalb eines bestimmten Zeitraums zu einem vorher festgelegten Preis (Basispreis) zu kaufen oder zu verkaufen. Es gibt zwei Grundtypen von Optionen:
- Kaufoptionen (Calls): Geben dem Inhaber das Recht, die zugrunde liegende Aktie zum Basispreis zu KAUFEN.
- Verkaufsoptionen (Puts): Geben dem Inhaber das Recht, die zugrunde liegende Aktie zum Basispreis zu VERKAUFEN.
Der Käufer zahlt im Voraus eine Prämie für dieses Recht. Verfällt die Option wertlos (aus dem Geld), verliert der Käufer lediglich die gezahlte Prämie. Diese Eigenschaft des begrenzten Risikos macht den Kauf von Optionen für viele Trader attraktiv.
Long-Call- und Long-Put-Strategien verstehen
Long Call (Bullische Strategie)
Kaufen Sie eine Kaufoption, wenn Sie erwarten, dass der Aktienkurs deutlich steigen wird.
- Max. Gewinn: Unbegrenzt (bei steigendem Kurs)
- Max. Verlust: Gezahlte Prämie
- Break-even: Basispreis + Prämie
- Bestens geeignet bei: Stark bullischen Aussichten
Long Put (Bärische Strategie)
Kaufen Sie eine Verkaufsoption, wenn Sie erwarten, dass der Aktienkurs deutlich fallen wird.
- Max. Gewinn: Basispreis - Prämie (wenn Kurs auf $0 sinkt)
- Max. Verlust: Gezahlte Prämie
- Break-even: Basispreis - Prämie
- Bestens geeignet bei: Stark bärischen Aussichten
So berechnen Sie Optionsgewinne und -verluste
Formel für Long-Call P/L
Für einen Long Call gilt:
- Wenn Aktienkurs > Basispreis: P/L = (Aktienkurs - Basispreis - Prämie) x 100 x Kontrakte
- Wenn Aktienkurs ≤ Basispreis: P/L = -Prämie x 100 x Kontrakte (Totalverlust der Prämie)
Formel für Long-Put P/L
Für einen Long Put gilt:
- Wenn Aktienkurs < Basispreis: P/L = (Basispreis - Aktienkurs - Prämie) x 100 x Kontrakte
- Wenn Aktienkurs ≥ Basispreis: P/L = -Prämie x 100 x Kontrakte (Totalverlust der Prämie)
Formeln für den Break-even-Preis
Long-Put Break-even = Basispreis - Gezahlte Prämie
So nutzen Sie diesen Rechner
- Optionstyp auswählen: Wählen Sie „Long Call“, wenn Sie mit steigenden Kursen rechnen, oder „Long Put“, wenn Sie mit fallenden Kursen rechnen.
- Basispreis eingeben: Geben Sie den Basispreis (Strike Price) der Option ein, die Sie in Betracht ziehen oder bereits halten.
- Prämie pro Aktie eingeben: Geben Sie die Kosten der Optionsprämie pro Aktie ein. Beachten Sie, dass jeder Kontrakt 100 Aktien kontrolliert, also Gesamtkosten = Prämie x 100 x Kontrakte.
- Anzahl der Kontrakte angeben: Geben Sie ein, wie viele Kontrakte Sie analysieren. Der Rechner multipliziert automatisch mit 100 Aktien pro Kontrakt.
- Aktuellen Aktienkurs eingeben (optional): Falls angegeben, zeigt der Rechner an, ob Ihre Option derzeit ITM, ATM oder OTM ist, sowie die Aufschlüsselung von innerem Wert und Zeitwert.
- Auf Berechnen klicken: Sehen Sie sich das interaktive Payoff-Diagramm, die Kennzahlen (Break-even, max. Gewinn, max. Verlust) und eine P/L-Tabelle bei verschiedenen Aktienkursen an.
Ihre Ergebnisse verstehen
Kennzahlen erklärt
- Break-even-Preis: Der Aktienkurs, bei dem Sie bei Verfall weder Gewinn noch Verlust machen. Die Aktie muss sich über diesen Punkt hinaus in Ihre erwartete Richtung bewegen, um einen Gewinn zu erzielen.
- Maximaler Verlust: Die gesamte gezahlte Prämie. Dies ist das meiste, was Sie beim Kauf einer Option verlieren können.
- Maximaler Gewinn: Bei Long Calls theoretisch unbegrenzt. Bei Long Puts tritt das Maximum ein, wenn die Aktie auf $0 fällt.
- Gezahlte Gesamtprämie: Ihre Vorabkosten = Prämie pro Aktie x 100 x Anzahl der Kontrakte.
Das Payoff-Diagramm
Das interaktive Diagramm zeigt Ihren Gewinn oder Verlust (Y-Achse) bei verschiedenen Aktienkursen (X-Achse) bei Verfall. Hauptmerkmale:
- Grüner Bereich: Gewinnzone, in der der Aktienkurs zu Gewinnen führt
- Roter Bereich: Verlustzone (begrenzt auf die gezahlte Prämie bei Long-Optionen)
- Basispreis-Linie: Vertikale Linie, die den Basispreis Ihrer Option anzeigt
- Break-even-Linie: Vertikale Linie, die anzeigt, wo P/L gleich Null ist
- Aktuelle Kurslinie: Falls angegeben, zeigt sie an, wo die Aktie derzeit gehandelt wird
Moneyness der Option (ITM/ATM/OTM)
- Im Geld (In The Money - ITM): Die Option hat einen inneren Wert. Bei Calls: Kurs > Basispreis. Bei Puts: Kurs < Basispreis.
- Am Geld (At The Money - ATM): Der Aktienkurs entspricht genau oder fast genau dem Basispreis.
- Aus dem Geld (Out of The Money - OTM): Die Option hat keinen inneren Wert. Bei Calls: Kurs < Basispreis. Bei Puts: Kurs > Basispreis.
Innerer Wert vs. Zeitwert
- Innerer Wert: Der unmittelbare Ausübungswert, falls vorhanden. Bei Calls: max(0, Kurs - Basispreis). Bei Puts: max(0, Basispreis - Kurs).
- Zeitwert (äußerer Wert): Prämie minus innerer Wert. Repräsentiert die Wahrscheinlichkeit einer günstigen Kursbewegung vor Verfall. Nimmt ab, je näher der Verfall rückt (Theta-Verfall).
Wichtige Überlegungen für Optionstrader
Zeitwertverfall (Theta)
Optionen sind „verfallende Vermögenswerte“ – ihr Zeitwert nimmt ab, je näher der Verfall rückt. Das bedeutet, dass beim Kauf von Optionen nicht nur die Richtung, sondern auch das Timing stimmen muss. Die Aktie muss sich stark genug und schnell genug bewegen, um den Zeitwertverfall und die gezahlte Prämie zu kompensieren.
Implizite Volatilität
Eine höhere implizite Volatilität erhöht die Optionsprämien. Der Kauf von Optionen bei hoher IV bedeutet, dass Sie eine größere Kursbewegung benötigen, um einen Gewinn zu erzielen. Umgekehrt kann ein Rückgang der IV nach dem Kauf Ihre Position schädigen, selbst wenn sich der Aktienkurs zu Ihren Gunsten bewegt.
Hebelwirkung und Risiko
Optionen bieten eine Hebelwirkung – die Kontrolle über 100 Aktien mit weniger Kapital. Der Hebel wirkt jedoch in beide Richtungen. Während der maximale Verlust auf die gezahlte Prämie begrenzt ist, kann man leicht 100 % seiner Investition verlieren, wenn die Option wertlos verfällt.
Wann man Long-Optionen einsetzt
- Long Call: Stark bullisch, Erwartung einer deutlichen Aufwärtsbewegung vor Verfall. Oft im Umfeld erwarteter positiver Katalysatoren (Quartalszahlen, FDA-Zulassungen etc.) eingesetzt.
- Long Put: Stark bärisch oder zur Absicherung bestehender Long-Aktienpositionen. Bietet Schutz nach unten oder spekulative Gewinnchancen.
Häufig gestellte Fragen
Was ist eine Long-Call-Option?
Ein Long Call ist eine bullische Optionsstrategie, bei der Sie eine Kaufoption erwerben. Dies gibt Ihnen das Recht (aber nicht die Verpflichtung), die zugrunde liegende Aktie vor dem Verfall zum Basispreis zu kaufen. Sie erzielen einen Gewinn, wenn der Aktienkurs über den Break-even-Punkt (Basispreis + gezahlte Prämie) steigt. Der maximale Verlust ist auf die gezahlte Prämie begrenzt, während der maximale Gewinn theoretisch unbegrenzt ist.
Was ist eine Long-Put-Option?
Ein Long Put ist eine bärische Optionsstrategie, bei der Sie eine Verkaufsoption erwerben. Dies gibt Ihnen das Recht (aber nicht die Verpflichtung), die zugrunde liegende Aktie vor dem Verfall zum Basispreis zu verkaufen. Sie erzielen einen Gewinn, wenn der Aktienkurs unter den Break-even-Punkt (Basispreis - gezahlte Prämie) fällt. Der maximale Verlust ist auf die gezahlte Prämie begrenzt, während der maximale Gewinn eintritt, wenn die Aktie auf Null sinkt.
Wie berechne ich den Break-even-Preis für Optionen?
Bei einem Long Call gilt: Break-even = Basispreis + gezahlte Prämie. Bei einem Long Put gilt: Break-even = Basispreis - gezahlte Prämie. Wenn der Aktienkurs bei Verfall genau dem Break-even-Preis entspricht, machen Sie weder Gewinn noch Verlust (ohne Berücksichtigung von Provisionen). Die Aktie muss sich über den Break-even-Punkt hinaus in die erwartete Richtung bewegen, damit Sie einen Gewinn erzielen.
Was bedeuten ITM, ATM und OTM beim Optionshandel?
ITM (In The Money / Im Geld): Ein Call ist ITM, wenn der Aktienkurs > Basispreis ist; ein Put ist ITM, wenn der Aktienkurs < Basispreis ist. ATM (At The Money / Am Geld): Wenn der Aktienkurs dem Basispreis entspricht oder sehr nahe daran liegt. OTM (Out of The Money / Aus dem Geld): Ein Call ist OTM, wenn der Aktienkurs < Basispreis ist; ein Put ist OTM, wenn der Aktienkurs > Basispreis ist. ITM-Optionen haben einen inneren Wert; OTM-Optionen haben nur einen Zeitwert.
Was ist der Unterschied zwischen innerem Wert und Zeitwert?
Der innerer Wert ist der Betrag, um den eine Option im Geld ist – der unmittelbare Ausübungswert. Für einen Call: max(0, Aktienkurs - Basispreis). Für einen Put: max(0, Basispreis - Aktienkurs). Der Zeitwert (äußerer Wert) ist der Teil der Prämie, der über den inneren Wert hinausgeht. Er repräsentiert die Wahrscheinlichkeit einer künftigen günstigen Kursbewegung vor dem Verfall. Der Zeitwert nimmt ab, je näher der Verfall rückt (Zeitwertverfall).
Zusätzliche Ressourcen
- Options Basics - Investopedia (Englisch)
- Options Education - CBOE (Englisch)
- Options Industry Council - Education (Englisch)
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vom miniwebtool-Team. Aktualisiert: 11. Jan. 2026